04.12.2016 – Marco Schiller vom Team Glueck-Engineering startet beim 41. Tübinger Nikolauslauf

04.12.2016 – 41. Nikolauslauf Tübingen

Am vergangenen Sonntag war es wieder soweit, der traditionelle Tübinger Nikolauslauf stand auf dem Programm und natürlich war auch das Team Glueck-Engineering wieder mit dabei. An den Start für uns ging Marco Schiller, für den es der erste Halbmarathon überhaupt werden sollte.

Nach verschiedenen Absagen entschied sich Marco relativ spontan alleine, als einziger ‚Glückler‘ beim Nikolauslauf an den Start zu gehen. Die Entscheidung sollte mit einem rundum tollen Event und einem tollen Ergebnis belohnt werden. Aber alles der Reihe nach…

Der Tag begann bereits vor Verlassen des Hauses mit einem kleinen Schock. Das Thermometer zeigte morgens bitter kalte -6°C an. Im Angesicht der ‚Sagen und Legenden‘ über das Heuberger Tor, plagten Marco doch leichte Zweifel ob diese Kombination wohl die Richtige sein würde für seinen ersten Halbmarathon. Zum Glück versprachen aber die ersten Sonnenstrahlen auch die Aussicht auf leicht steigende Temperaturen und einen tollen Wintertag. So machte Marco sich mit gemischten Gefühlen auf den Weg zur Startnummern-Tauschbörse.

Die Organisation in Tübingen war wie immer top und so fanden sich knapp 3000 Läufer pünktlich und gut gelaunt um 10 Uhr im Startbereich in der Waldhäuser Straße ein. Gestartet wurde in drei Wellen mit je drei Minuten Abstand. Marco bereits leicht nervös aufgrund der unbekannten ‚berüchtigten‘ Strecke, startete in der zweiten Welle. Der Start und die ersten Kilometer verliefen relativ ruhig und Marco konnte schnell einen guten Rhythmus finden. Vor Start hatte Marco sein min. Ziel für den ersten Halbmarathon auf eine Zeit unter 1:50h gelegt. Nach der ersten Bekanntschaft des Heuberger Tors und passieren der 10km Marke, war er sogar auf einem 1:45h-Kurs war. Auch der Wurzel-Trail im Anschluss an die 10km Marke war noch kein Problem für ihn. Allerdings hinterließen die großen und ungewohnten Steigungen doch ihre Spuren und so wurden die Kilometer 15 bis 18 zu einer mentalen Herausforderung, die müden und schweren Beine weiter bei Laune zu halten. Marco zeigte hier starken Willen und stand diese Phase mit nur leichten Tempoeinbußen durch. Im Anschluss trugen ihn die Emotionen und Zuschauer ohne weitere Probleme ins Ziel, wo er mit 1:49:30h am Ende des ersten Drittels aller Läufer ins Ziel kam.

Marco war im Anschluss vollstens begeistert vom Tübinger Nikolauslauf und im Angesicht der überwundenen 320 Höhenmeter auch komplett zufrieden mit seiner Leistung.

Wir gratulieren Marco herzlich zu seiner tollen Leistung und freuen uns auf weitere tolle Ergebnisse in der Zukunft.