31.12.2016 – Marco Schiller vom Team Glueck-Engineering startet beim 36. Silvesterlauf in Bietigheim-Bissingen

31.12.2016 – 36. Silvesterlauf Bietigheim-Bissingen

Pünktlich am letzten Tag des Jahres 2016 fand der äußerst hochkarätig besetzte Silvesterlauf in Bietigheim-Bissingen statt. Im knapp 3500 Läufer umfassenden Starterfeld waren etliche deutsche Rekordhalter auf den unterschiedlichsten Disziplinen, nebst Julian Flügel als Marathon Olympia Teilnehmer in Rio vertreten und sorgten für ein hochklassiges und schnelles Rennen. Für das Team Glueck-Engineering war an diesem Tag wieder einmal Marco Schiller am Start.

Marco wollte zum Jahresabschluss nochmal seinen Leistungsfortschritt testen und plante daher im Vorfeld mit einer Zielzeit von unter 50min für die 11,1 km lange, mit schweren Anstiegen gespickte Strecke. Leider erwischte ihn in den Tagen vor dem Lauf eine beginnende Angina und gleichzeitig eine starke Sehnenscheidenentzündung am linken Schienbein. Da das Startgeld bereits seit Monaten beglichen war und die Aussicht auf ein stimmungsvolles Rennen doch viele Schmerzen vergessen lasst, startete Marco trotz aller Handicaps in Bietigheim.

Über 15 000 Zuschauer ließen die ersten Kilometer auch alle Schmerzen vergessen und Marco war bis Kilometer 4 mit einer 4:15min/km Pace sehr gut unterwegs. Im weiteren Rennverlauf schwanden die verbliebenen Kräfte wie zu erwarten war aber relativ rasch und eine deutliche Tempoverlangsamung war nicht zu verhindern. So war es auch nicht weiter verwunderlich, dass Marco dem „Überholmanöver“ des 50min Pacemakers nicht sonderlich viel entgegenzusetzten hatte. Im Ziel stoppte die Uhr für Marco bei einer, den Umständen entsprechend sehr guten, Zeit von 51:52min.

Stimmungsmäßig war der Silvesterlauf ein absolutes Highlight! Die bergauf und bergab Passagen durch die Bietigheimer Innenstadt waren teils beidseitig mit 4 bis 5 reihig stehenden Zuschauern gesäumt und die 10 Trommler die sich im letzten Innenstadt-Torbogen versammelt hatten, sorgen für eine ohrenbetäubende Gänsehaut-Stimmung, die jeden Läufer wohl kurzzeitig zum überpacen brachte.

Im Ziel überwog trotz der Unvernunft, halb krank gestartet zu sein, die Freude dieses Event miterlebt zu haben und wieder aller Erwartungen die persönliche Bestzeit über 10km um ein paar Sekunden auf unter 47min gesenkt zu haben.

Wir gratulieren Marco zu einem tollen Jahr mit stetig steigender Performance-Kurve.