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Unser Geschäftsführer Kai Fügel, nimmt nach 2006 zum 2ten Mal an den IRONMAN Weltmeisterschften in Kailua Kona Hawaii teil.

Die Glück-Engineering GmbH und unser gesamtes Team freut sich mit unserem Chef. Die Leidenschaft, das Engagement und die disziplinierte zielorientierte Vorgehensweise, die mit der grossartigen sportlichen Leistung, der Qualifikation für die IRONMAN WM, belohnt wurde, spiegelt stellvertretend die Firmenwerte und unseren Slogan „electronic design with passion for excellence“ wieder.

Wir haben es uns nicht nehmen lassen ihn bei den letzten Trainingseinheiten auf Big Island Hawaii zu verfolgen und – skype sei Dank – zu interviewen.

GEG: Guten Morgen Kai wie geht es Dir? Wie laufen die letzten Vorbereitungen?

Kai: Guten Abend nach Deutschland. Danke hier ist alles bestens. Ich bin ja wie ihr wisst am Samstag Nacht angekommen und hatte jetzt schon ein paar Tage Zeit mich einzugewöhnen. Der Sonntag war zwar noch übel, Puls, Hitze und Geschwindigkeit – nichts hat zusammen gepasst, aber jetzt am 3ten Tag wird es so langsam. Das Schwimmen klappt jedenfalls schon prima und ich bin zuversichtlich, dass der Körper in den nächsten Tagen auch die schwülwarmen Temperaturen annimmt.

GEG: Was sind Deine Ziele am Samstag?

Kai: Das ist einfach zu beantworten. Das Erreichen der Finishline steht über allem. Ich habe keine besonderen Platzierungsvorstellungen. Hier sind die Besten am Start und ich werde mit einer Top Platzierung nichts zu tun haben. Ich werde mich nur auf mein Rennen konzentrieren und versuchen sauber durch zu kommen. Ich werde das Rennen sicher sehr zurückhaltend angehen und versuchen möglichst ökonomisch zu racen.

GEG: Was meinst Du mit ökonomisch?

Kai: Nun ja ein IRONMAN ist in der Spitze zwar ein „Hochgeschwindigkeitsrennen“, aber sportwissenschaftlich gesehen trotzdem ein eher langsamer Ausdauerwettkampf. Ein großer Anteil der benötigten Energie kommt aus dem Fettstoffwechsel. Die Kohlenhydrate im Körper sind begrenzt und der Körper kann auch während des Rennens nicht beliebig Nahrung aufnehmen und verarbeiten. D.h. es geht darum, die Herzfrequenz in einem (niedrigen) Bereich zu halten in dem der Fettstoffwechsel Anteil so hoch ist, dass es zusammen mit dem was man aufnehmen kann bis zur Ziellinie reicht. Hier ist es sehr warm, die Herzfrequenz ist erhöht und ich weiss bei diesen Bedingungen nicht wo exakt die Grenze ist. Also werde ich versuchen eher auf der sicheren Seite zu bleiben und nicht das Limit auszuloten.

GEG: Eine ganz andere Frage. Du bist in der Firma omnipräsent. Trotz Deines Trainings, bist Du eigentlich permanent bei der Arbeit und meistens der letzte der das Büro verlässt. Jetzt wirst Du zweieinhalb Wochen weg von der Firma sein. Wie gehst Du damit um? Keine Angst das ohne Dich etwas schief läuft?

Kai: Ich habe volles Vertrauen in unser Team. Ich bin sogar sicher, dass die übertragene Verantwortung gut ist. Jeder wächst an seinen Aufgaben.

GEG: Viel Spass in Deinem Urlaub, bleib gesund. Das ganze Team wünscht Dir viel Erfolg und drückt am Samstag den 10.10. die Daumen.